Unzählige Mercedes aufgrund von Schneckenbefall zurückgeschickt

Etwa 900 Mercedes, die man mit Schiffscontainer nach Australien transportierte, können nicht zum Verkauf angeboten werden. Der Grund dafür sind sogenannte Heideschnecken, die in Australien nicht beheimatet sind. Sie können Tiere und Pflanzen schädigen und schädliche Larven in sich tragen, die sich dann weiter ausbreiten. In verschiedenen Frachtern entdeckte man in den Häfen von Brisbane und Melbourne sowie in Fremantle bzw. Port Kembla diese spezielle Schneckenart. Die eingeführten Fahrzeuge wurden dann in Quarantäne gehalten und müssen nun wieder zurück nach Europa verfrachtet werden, wo eine Reinigung bevorsteht. Diese Rückholaktion wird einige Millionen Euro kosten, wobei noch unklar ist, ob Daimler die Fahrzeuge dann erneut nach Australien verschiffen wird oder komplett neue Autos schickt. Ebenfalls nicht klar ist, woher die Heidschnecken kommen. In Australien hat das Thema Biosicherheit einen sehr hohen Stellenwert, da eingeschleppte Tiere schon mehrmals schlimme Schäden anrichteten.