Australien: Widerstand gegen Begrenzung von CO2-Emissionen

Die Klimapolitik des Landes sorgt für Streit im australischen Parlament. In Australien werden beinahe zwei Drittel des Stroms mit Kohle erzeugt. Vor kurzem gab nun der australische Premier Malcolm Turnbull seinen Rücktritt bekannt, das er ein neues Gesetz, mit dem der CO2-Ausstoß begrenzt werden sollte, gescheitert war. Vor allem Tony Abbott, der frühere Ministerpräsident, war ein Gegner des Gesetzesentwurf. Er fördert die Kohleindustrie und ist der Ansicht, dass die Strompreise und nicht die Emissionen gesenkt werden sollten. Die CO2-Emissionen in Australien steigen ständig an und gehören weltweit zu den höchsten. Anstatt diese jedoch zu senken, reduzierte die Regierung auch die Gelder, die für Klimaforschung aufgewendet werden sollen.