Australien: Bessere Weizenerträge aufgrund von La Niña

Das australische Wetteramt ist der Ansicht, dass die zweite Jahreshälfte sehr feucht werden wird, was auch den Getreidebauern zugute kommt. Im Pazifik habe sich nämlich das Wetterphänomen La Niña entwickelt, das heißt, dass während dieser Phase die nördlichen australischen Gewässer warm sind und eine hohe Konvektion aufweisen. Dadurch ist in der Luft mehr Feuchtigkeit vorhanden, was zu stärkeren Regenfällen führt. Diese Phase soll noch bis Jahresende anhalten, wodurch auch die Weizenerträge noch weiter steigen könnten. La Niñas sind aber auch mit einer höheren Anzahl von Zyklonen verbunden, so treten in einem normalen Jahr neun bis elf Wirbelstürme auf, dieses Jahr könnten es aber um einige mehr werden.