ACCC erhebt Klage gegen Trivago

Bei Trivago häufen sich derzeit die unerfreulichen Nachrichten. Nicht nur der Aktienkurs und die Umsätze sinken, nun hat auch noch die australische Wettbewerbs- und Verbraucherschutzbehörde ACCC das Vergleichsportal verklagt. Diese beschuldigen Trivago, dass auf der Webseite schon seit Dezember 2012 irreführende Hotelpreise präsentiert werden. Das Portal präferiere dabei Angebote, die den höchsten Klickpreis zahlen. Diese Angebote werden besonders hervorgehoben und scheinen daher auch der beste Deal zu sein. Auf Trivago sind derzeit Angebote von rund 1,8 Millionen Hotels bzw. 400 Online-Buchungsseiten zu finden, wobei Anbieter wie beispielsweise Booking.com oder Expedia in einer Online-Auktion gegeneinander antreten. Der Höchstbieter erhält dann den Platz, der grün markiert ist.