Neuseelands Premierministerin wirbt für eine Viertagewoche

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Neuseeland verzeichnet seit einigen Tagen keine Coronavirus-Neuerkrankungen mehr und ist nun darum bemüht, die Wirtschaft wieder hochzufahren. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Tourismus. Um diesen wieder anzukurbeln, wirbt Premierminsterin Jacinda Ardern für eine Viertagewoche, da mehr Freizeit zu einer Stärkung des inländischen Tourismus führen könnte. Nach einem Besuch in Rotorua erklärte Ardern, dass es sich viele Bewohner Neuseelands bei flexibleren Arbeitszeiten vorstellen könnten, mehr Reisen im eigenen Land zu unternehmen. Bereits im Jahr 2018 führte das neuseeländische Unternehmen Perpetual Guardian eine Viertagewoche ein und sorgte damit für großes Aufsehen.

Vor allem die Tourismusbranche des Landes wurde von der Coronakrise schwer getroffen und die Regierung möchte nun die Wirtschaft mit Milliardeninvestitionen und der Schaffung von neuen Arbeitsplätzen wieder ankurbeln. Zu diesem Zweck wurde auch der Haushalt mit einem Volumen von rund 27 Milliarden Euro vor kurzem verabschiedet.