Ansturm auf den Uluru

Foto: Pixabay/Angelo_Giordano

 
 
 

Bald wird das Klettern am Uluru nicht mehr möglich sein und es drohen dann Strafen von bis zu 390 Euro. Das Verbot wurde bereits im Jahr 2017 von der Nationalpark-Verwaltung beschlossen, seither sind die Vorbereitungen in vollem Gange. In den letzten Jahren wurden die Besucher von den Anangu Aborigines dazu aufgefordert, den „Heiligen Berg“ freiwillig nicht zu besteigen, und viele haben sich auch daran gehalten. Viele allerdings machten sich dennoch auf den Weg zum Gipfel und ließen darüber hinaus auch ihren Abfall liegen. Noch ist es aber erlaubt auf den Uluru zu klettern und aus diesem Grund sind die Hotels seit vielen Wochen – trotz extrem hoher Preise – ausgebucht. Sofern das Wetter mitspielt, wird der 25. Oktober der letzte Tag sein, an dem der rote Felsbrocken bestiegen werden kann. Nach der Schließung steht eine Zeremonie auf dem Programm, anschließend wird man die Pfosten und die Kette abbauen.