Atomwaffentestgelände Maralinga

Foto: Pixabay/twistedFrog

 
 
 

Im Outback von Australien wurden in den 50er- und 60er-Jahren von den Briten Atomtests durchgeführt. 2009 erhielten die Aborigines dieses Stück Land zurück, das seit 2015 auch von Reisenden besucht werden kann. Allerdings sind Teile der Region nach wie vor stark radioaktiv, sodass ein Betreten verboten ist. Zwischen 1952 und 1957 wurden hier insgesamt zwölf Atombomben gezündet und zahlreiche radioaktive Tests durchgeführt. Nach unterschiedlichen Reinigungsversuchen bekam die Gemeinde Maralinga Tjarutja das Land zurück, aufgrund der Strahlenbelastung konnten sie die Aborigines hier aber nicht ansiedeln. Heute kann das Atomwaffentestgelände für ein paar Stunden besichtigt werden, man sollte sich allerdings nicht zu lange dort aufhalten. Wer Maralinga besuchen möchte, braucht eine spezielle Genehmigung und kann sich dann auf dem Gelände im Beisein des Verwalters bewegen.