Buchtipp: Das schnellste Rennen ihres Lebens

Foto: Pixabay/ianknabel66

 
 
 

In seinem Roman „Das schnellste Rennen ihres Lebens“ setzt sich der Autor Peter Carey mit der Diskriminierung der Ureinwohner Australiens auseinander. Carey hat generell eine Vorliebe für ungewöhnliche Reisen. So beschäftigte er sich beispielsweise bereits in „Parrot und Olivier“ mit der Amerikareise von  Alexis de Tocqueville. In seinem neuesten Roman nähert sich der Autor den Aborigines an und versucht, die rassistischen Strukturen im Land aufzuzeigen. Ausgangspunkt ist die Kleinstadt Bacchus Marsh, wo sich Titch Bobs mit seiner Familie niederlässt. Titch ist ein Autoliebhaber und plant die Eröffnung einer Ford-Vertretung. Da sich diese jedoch nicht so entwickelt, wie Titch erwartet hat, lässt sich seine Frau Irene von ihm überreden, am sogenannten Redex-Rennen, bei dem der australische Kontinent umrundet wird, teilzunehmen. Der Nachbar der Familie wird als Navigator engagiert und so brechen Irene und Titch gemeinsam mit Bachhuber, der ein halber Aborigine ist, auf in ein spannendes Abenteuer.