Kokosinseln versinken in Plastikmüll

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Die Kokosinseln liegen rund 2000 Kilometer vor Australiens Küste und sind eigentlich ein wahres Paradies. In den letzten Jahren wurden von Wellen aber riesige Mengen an Plastikmüll angespült. Insgesamt sollen auf der Inselgruppe etwa 238 Tonnen Müll lagern, wobei Forscher vor allem Mikroplastik, Plastiktüten und Strohhalme an den Stränden fanden. Vor allem Plastikteile, die im Sand vergraben sind, stellen für die Tierwelt eine Bedrohung dar. Es genügt daher nicht, die Meere vom Müll zu befreien, sondern zu verhindern, dass neuer Müll ins Meer gelangt.

Die Kokosinseln bestehen aus rund 27 Inseln, die in zwei Atolle unterteilt sind: South und North Keeling. Nur zwei der 27 Inseln sind auch bewohnt, so lebten im Jahr 2011 etwa 550 Menschen auf den Eilanden.